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Unsere

Geschichte

Andere Zeiten. Menschen. Ideen

Das heutige Wohn- und Pflegeheim St. Pauls hat eine lange Geschichte. Die älteste Nachricht über das Vorhandensein eines Spitals in Eppan ist im Testament des Matthäus Schnalser, aus Andrian gebürtig, enthalten. Dieser vermachte im Jahre 1594 dem Siechenhaus zu St. Pauls, wo er untergebracht war ("allda er damalen liegerhaft war") 20 Gulden. Seit dem 10. März 1850 lautete die Bezeichnung für die Stiftung "Gemeindespital Eppan in St. Pauls", und das Altenheim ist seitdem bei der Bevölkerung als Spital bekannt. Im Laufe der Zeit entwickelte sich das Spital immer mehr zum Altenheim und diente als Aufenthaltsort für Leute, die behindert, gebrechlich, arbeitsunfähig, alleinstehend und unterversorgt waren.
Im Wandel der Zeit erlebte diese Institution bezüglich der Zweckbestimmung, des Standortes, der Baulichkeiten und der Verwaltungsstruktur die verschiedensten Veränderungen.

In den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts waren im Heim eine Mädchenschule mit Schülerausspeisung, später eine gemischte Klasse der allgemeinen Volksschule und schlussendlich der Kindergarten untergebracht. In den 50er bis 60er Jahren befand sich im 2. Stock des Altenheims eine Entbindungsstation, die aufgrund der steigenden gesetzlichen hygienischen-sanitären Bestimmungen geschlossen wurde. Auftretende bauliche Mängel und ständige Sanierungsarbeiten drängten zur Errichtung eines Neubaus.
Heute besteht das Wohn- und Pflegeheim aus 3 Komplexen, dem Altenheim, welches 1983 eröffnet wurde, der Pflegestation, welche 1992 ihrer Bestimmung übergeben wurde und dem geschützten Bereich für schwer demenzkranke Menschen – Haus Sofia.

Bis zum Jahre 1990 versahen die Barmherzigen Schwestern (Vertreterinnen der Kongregation des hl. Vinzenz von Paul) den Dienst am Nächsten. Seither sorgt weltliches Fachpersonal für das Wohl der Heimbewohner.

Die Verwaltung obliegt dem Verwaltungsrat, der alle 5 Jahre neu bestellt wird und dessen Mitglieder vom Gemeinderat vorgeschlagen und von der Landesregierung ernannt werden.

Das Wohn- und Pflegeheim ist heute eine wichtige Einrichtung im Netz der sozialen Dienste und kann aus dem Gemeindeleben nicht mehr weggedacht werden. Die Anforderungen an die Heime sind in den letzten Jahren stetig gestiegen. Betreuung nach dem Versorgungsprinzip "warm, satt, sauber" genügt nicht mehr. Die Bewohner des Wohn- und Pflegeheims erwarten sich zu Recht Wohnkomfort und eine auf ihre Bedürfnisse abgestimmte Betreuung. Die Verwaltung des Wohn- und Pflegeheims St. Pauls (welches seit dem 1. Juli 2008 ein öffentlicher Betrieb für Pflege- und Betreuungsdienste Ö.B.P.B. ist) trägt dieser Anforderung Rechnung und ist bemüht, sich ständig weiterzuentwickeln und die Dienstleistungen zu verbessern.

Einweihung Harmonium

St. Pauls, 19.11.2018

Am Mittwoch, 14. November fand im Rahmen der Hl. Messe die Einweihung unseres neuen Harmoniums statt. Dieses Tasteninstrument, das Klänge ähnlich einer Orgel produziert, wurde uns von den Benediktinern von Muri Gries geschenkt. Bei den Spendern, Frater Arno Hagmann und Frater Urban Stillhard wollen wir uns deshalb noch einmal von Herzen

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