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Neue und

unerwartete Situationen

Man muss den Jahren Leben geben und nicht dem Leben Jahre anhängen

Ein großer Teil unserer Heimbewohner leidet an einer Form von Demenz und immer mehr Personen auf unserer Warteliste weisen eine dementielle Erkrankung auf. Die Betreuung psychisch veränderter Menschen bedarf neben einem durchdachten Betreuungskonzept auch angepasster baulicher Rahmenbedingungen. Wesentlich ist dabei der freie Zugang zu geschützten Grünbereichen.  

Geschützter Bereich für Menschen mit Demenz "Haus Sofia"

Im Haus Sofia befinden sich 2 geschützte Wohngruppen wo jeweils 10 an Demenz erkrankte Menschen leben. In jeder Wohngruppe finden sich 2 Zweibettzimmer und 6 Einzelzimmer, wobei 2 Einzelzimmereinheiten pro Wohngruppe mit einer gemeinsamen Nasszelle, einem gemeinsamen Schrankraum und einem einladenden Vorraum ausgestattet sind.
Der Stützpunkt ist zentral angeordnet, ebenso die Wohnküche und der anschließende Aufenthaltsraum. Erwähnenswert ist die gute Ausleuchtung der öffentlichen Bereiche, die durch indirekte schattenarme Beleuchtung erreicht wird. Diese Ausleuchtung vermeidet Unsicherheit und Angst.
In jeder Ebene befindet sich ein Pflegebad, wo der Bewohner ein Vollbad nehmen kann, das von den Mitarbeitern zu einem angenehmen Entspannungsbad gestaltet wird.
Die Räumlichkeiten bieten auch unterschiedliche Aufenthaltsmöglichkeiten wie Nischen, Aufenthaltsräume, Vorräume zu den Einzelzimmern, einen Wintergarten und auch einen geschützten Garten.
Um dem Bewegungsdrang der an Demenz erkrankten Personen Rechnung zu tragen, lädt eine gesicherte Gartenanlage zu jeder Jahreszeit zum Spazierengehen und Verweilen ein.

Beschäftigungstherapie wie Malen, Singen, Gemeinschaftsspiele und Spaziergänge sind einige der Dinge, die im geschützten Bereich möglich sind. Der Garten ist mit ausreichend Sitzmöglichkeiten ausgestattet und erleichtert durch eine klare Wegführung und Übersichtlichkeit das Zurechtfinden für den Bewohner. Der Garten ist von der ersten Ebene aus frei zugänglich.
Die begrünte Dachterrasse ist für die Bewohner über eine behindertengerechte Rampenanlage erreichbar. Die Rampenanlage bietet zusätzlichen Wanderraum und verbindet Untergeschoss, Erdgeschoss und Dachterrasse.
Der Bereich mit geschützten Wohngruppen ist für demente, fluchtgefährdete Menschen konzipiert. Daher kann man den Bereich im Normalfall nur mit einem Schlüssel verlassen. Auf Wunsch werden die Bewohner vom Pflegepersonal, ehrenamtlichen Mitarbeitern und Angehörigen hinaus begleitet und können unter Aufsicht den Aufzug benutzen.

Die Kriterien für Aufnahme im Bereich mit geschützten Wohngruppen sind:

  • Das Krankheitsbild Demenz (Alzheimer, oder andere Demenzformen mit ähnlichen symptomatischen, psychischen Störungen) welches ärztlich abgeklärt ist.
  • Eine Einschränkung der kognitiven Fähigkeiten und der Aktivitäten des täglichen Lebens
  • Verhaltensauffälligkeiten, die es dem Bewohner nicht ermöglichen, integriert im Altenheim zu leben.
  • An Demenz erkrankte Menschen, die sich im Rollstuhl befinden und die oben erwähnten Merkmale aufweisen, finden ebenfalls ihren Platz im geschützten Bereich.


Ausschlusskriterien:

  • Psychiatrische Krankheitsbilder, die andauernde und/oder kurzfristige ärztliche Anwesenheit erfordert.
  • Neurologische und psychiatrische Krankheitsbilder mit schwerer Selbst- und/oder Fremdgefährdung, wo Anhaltungsmaßnahmen notwendig sind.

Sommerfest

St. Pauls, 03.09.2018

Am Samstag, 25. August fand im Wohn- und Pflegeheim St. Pauls das Sommerfest statt. Bei strahlender Sonne zelebriert Dekan Alexander Raich die Hl. Messe, begleitet vom Gesang der Missianer Singfreunde und von Herrn von Dellemann. Mehr als 200 Gäste wurden vom Präsidenten Martin Kofler und von der Sozialreferentin Monika Hofer Larcher

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