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Herbstmarkt und Bilderausstellung

St. Pauls, 28.10.2006

"Das Dorf ins Altenheim holen"

Dies ist ein zentrales Motto und Ziel des Leitbildes des Altenheims St. Pauls, welches mit vielen unterschiedlichen Aktionen die letzten Jahre gezielt umgesetzt wurde. Eine aktuelle Initiative ist die Bilderausstellung der Freizeitmaler Eppan, die am Samstag, 28. Oktober von Bürgermeister Dr. Franz Lintner im Altenheim eröffnet wurde. Der Bürgermeister lobte diese Aktion und zeigte sich auch über die unterschiedlichen Produkte, die beim Herbstmarkt angeboten wurden, der ebenfalls am Samstag stattfand, erfreut. Es sei wichtig und wertvoll, wenn das Altenheim Vereine und Organisationen ins Haus holt, damit die Bewohner des Hauses weiterhin Kontakt zum Dorfleben haben und als Teil der Gesellschaft, die sie mit aufgebaut haben, Wertschätzung und Anerkennung erfahren.

Die Freizeitmaler Eppan haben vor 2 Jahren regelmäßig Malstunden mit den Heimbewohnern veranstaltet und einige der damals entstandenen Bilder hängen noch heute im Altenheim St. Pauls. Die nun ausgestellten Bilder sind Werke der Freizeitmaler und fallen sehr unterschiedlich aus: Von Aquarellen bis Arcylmalereien findet man die unterschiedlichsten Maltechniken und Motive. Zu besichtigen sind die Bilder, die in den öffentlichen Räumlichkeiten des Altenheims hängen, ganztägig bis Ende des Jahres. Interessenten an einzelnen Bildern können sich an die Verwaltung des Altenheims wenden, wo die Adressenliste der Freizeitmaler aufliegt.

Nach der Eröffnung machte sich Bürgermeister Dr. Lintner unter der Führung von Präsident Martin Kofler ein Bild vom Neubau, der im Dezember bezogen werden soll und auch von der verbesserungswürdigen Situation im Altbestand, der ab Jänner 2007 umgebaut wird.

Ein Dank für den abwechslungsreichen Heimalltag gebührt dem Team der Tagesbetreuung unter der Leitung von Evelyn Messner, die mit viel Energie die verschiedenen Veranstaltungen plant, koordiniert und nicht müde wird, immer neue Ideen und Anregungen einzubringen.

Küche des Altenheims termingerecht fertiggestellt

St. Pauls, 31.08.2006

Trotz des eng gehaltenen Terminplanes für die Umbauarbeiten konnte die Altenheimküche am 31. August wieder in Betrieb genommen werden.

Am 19. Juni hatten die Umbauarbeiten im Küchenbereich des Altenheims begonnen und seitdem wurden die Mahlzeiten für das Altenheim in der Küche des Kindergartens St. Pauls zubereitet. Die Essen auf Rädern wurden in dieser Zeit von den Altenheimen Kaltern und Terlan zubereitet. Mit Mitte September wird das Altenheim St. Pauls aber wieder wie bisher die Zubereitung der Essen auf Rädern für das Gemeindegebiet Eppan übernehmen.

Notwendige Anpassungen
Im Rahmen des Umbaus wurden im Küchenbereich die Spülzone erweitert und neu ausgestattet, 3 neue Kühlzellen und 2 Küchengeräte angekauft, die gesamte Entlüftungsanlage inkl. Wärmerückgewinnung neu eingebaut, die sanitären Anlagen erneuert und die Lebensmittelmagazine verkleinert. Die Umbauarbeiten in diesem Teil des Untergeschosses werden innerhalb 2007, nach der Erweiterung der Personalmensa und der Erneuerung der Umkleideräume, vollständig abgeschlossen sein.

Dass die Umbauarbeiten innerhalb eines sehr kurzen Zeitraumes durchgeführt und termingerecht abgeschlossen werden konnten, schien Anfang August noch in weiter Ferne. Der straffen Bauleitung des Architekten Günther Plaickner, der stetigen Begleitung der Projektsteuerung und des unermüdlichen Einsatzes aller am Bau beteiligten Firmen und Techniker ist es schlussendlich zu verdanken, dass am 31. August endlich wieder in der hauseigenen Küche gekocht werden konnte.

Am meisten freuten sich darüber natürlich unsere Mitarbeiter der Küche, die in der Kindergartenküche zwar einen perfekt eingerichteten Arbeitsplatz vorgefunden hatten, aber aufgrund des stark begrenzten Arbeitsraumes und des beschwerlichen Anlieferungsweges über den Hof des Altenheims doch recht eingeschränkt und zusätzlich belastet waren. Diesen Mitarbeitern und auch den Mitarbeitern der Reinigung dankte Präsident Martin Kofler bei der kleinen Einweihungsfeier am Montag, 4. September, dann auch ganz besonders.

Ein großer Dank erging weiters an die Gemeindeverwaltung/Kindergartenverwaltung und an die Mitarbeiter des Kindergartens für die Benützungsmöglichkeit der Kindergartenküche.

Der Einladung zur Feier waren neben der Gemeindereferentin Veronika Schwarzer Giuliani, zahlreiche Firmenvertreter, der Bauleiter Arch. Günther Plaickner, p.i. Heinrich Kousminscky, Arch. Evi Gutweniger (Studio Comclic) und auch einige Mitglieder des Verwaltungrates gefolgt. Die Heimleitung freut sich, dass ein erster Teil des Projektes zum Umbau des Altenheims abgeschlossen ist und sieht den nächsten Monaten mit Zuversicht entgegen.

Dr. Irene Morandell
Direktorin des Altenheims

Qualitätsmanagementsystem im Altenheim St. Pauls eingeführt

St. Pauls, 20.01.2006

Am Freitag, 20. Jänner 2006 fand der diesjährige Informationsabend für die Angehörigen der Heimbewohner des Alten- und Pflegeheims statt. Hauptthema war neben Erklärungen zum Tagessatz 2006 das Qualitätsmanagement, das in den vergangenen 2,5 Jahren im Haus entwickelt und am 27. September 2005 vom Verwaltungsrat der Stiftung offiziell freigegeben wurde. Das Qualitätsmanagementsystem orientiert sind an den geltenden ISO Normen und ist im Qualitätsmanagementhandbuch beschrieben. Im Hintergrund des Systems steht eine klare Aufbauorganisation mit Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten, die für alle Mitarbeiter verbindlich sind. Anhand des Qualitätsmanagementhandbuches erhält man Auskunft und Einblick in die Organisationsstruktur und Dienstleistungen des Hauses. Im Mittelpunkt des Qualitätsdenkens des Altenheims stehen die Lebensqualität der Heimbewohner und der korrekte und wertschätzende Umgang mit den Mitarbeitern und allen Partnern (z. B. Angehörige, Ärzte, Freiwillige Helfer, Gemeinde, Bezirksgemeinschaft, Landesämter und Lieferanten). Kernpunkt unseres Qualitätsmanagementsystems ist der kontinuierliche Verbesserungsprozess, also das ständige Hinterfragen der eigenen Leistung und der gebotenen Qualität. Daher wird mit Jänner 2006 auch ein Beschwerde- und Fehlermanagement im Altenheim eingeführt, womit jeder Heimbewohner, Angehörige aber auch Mitarbeiter oder Freiwillige Helfer die Möglichkeit haben, ihre Anliegen aber auch Ideen und Anregungen schriftlich zu hinterlegen.
Parallel dazu hinterfragen wir regelmäßig in den jeweiligen Teams unsere Stärken und Schwächen. Aus diesen Befragungen ergaben sich Anfang Jänner Verbesserungsvorschläge hinsichtlich des Umgangs mit dem Tode eines Heimbewohners und dessen Verabschiedung aus unserem Haus. Mitarbeiter aus der Pflege brachten die Anregung, die Verabschiedung in Zukunft ins Hausgeschehen einzubinden und verstorbene Heimbewohner soweit möglich, in der Hauskapelle aufzubahren. So wird der Tod nicht zu einem anonymen Geschehnis im Leben eines Menschen sondern bewusster Teil davon. Diese Vorschläge wurden beim Angehörigenabend erstmals vorgestellt und von den Anwesenden sehr positiv aufgenommen.
Abschließend erhielten die Angehörigen noch einen Einblick in die Ziele des Hauses, von denen die tägliche Umsetzung und Korrektur des Qualitätsmanagementsystems, die Fertigstellung des Neubaus im Herbst 2006 und der Beginn des Umbau im Winter 2006/2007 die wichtigsten und umfangreichsten Ziele darstellen. Vor Bezug des Neubaus wird es in den Pflegebereichen eine Umorganisation geben, die mit der Einführung eines umfassenden Pflegekonzepts für den Neubau und dem bestehenden Haus einhergeht. Durch den Umbau wird im Haus, neben anderen wichtigen Anpassungen und Verbesserungen ein Bereich entstehen, in dem die Grundsätze von Palliative Care umgesetzt werden.
Mit der Einführung der Pflegesicherung müssen Sozialeinrichtungen bestimmte Organisationsstrukturen vorweisen, welche das Altenheim St. Pauls nun teils schon aufweist. Aber auch ohne die Pflegesicherung bedarf es eines verbindlichen Rahmens, damit Abläufe effizient und kundenorientiert organisiert sind, denn unsere „Kunden“ werden anspruchvoller und möchten wissen, für welche Leistungen sie ihr Geld ausgeben. Das Altenheim St. Pauls ist also auf dem richtigen Weg und die vielen positiven Rückmeldungen von nah und fern bestärken uns, auf diesem Weg weiter zu gehen.

Die Direktorin
Dr. Irene Morandell

Pflegeleitbild und Konzept für Dementenbetreuung vorgestellt

St. Pauls, 01.01.2006

Frau Morandell, im September fanden im Altenheim Angehörigenabende statt. Was waren die wesentlichen Inhalte dieser Informationsabende?
Die wichtigsten Themen waren die Fertigstellung des Neubaus und der anstehende Umzug, die Vorbereitungen zum Umbau, die Vorstellung des Pflegeleitbildes und des Konzeptes zur Dementenbetreuung und die Einführung der computergestützten Pflegeplanung und -Dokumentation. Zudem haben wir den Angehörigen auch die Möglichkeit geboten, ihre Anliegen und Wünsche vorzubringen. Das so genannte Beschwerden- und Ideenmanagement ist ein wesentlicher Punkt unseres Qualitätsmanagementsystems und soll uns helfen, die Qualität unserer Arbeit zu hinterfragen, damit wir uns ständig verbessern können. Dazu sind oft auch nur kleine Schritte nötig.

Wie sieht es konkret mit der Fertigstellung des Neubaus aus und was beinhaltet das Konzept zur Dementenbetreuung?
Der Neubau, ein geschützter Bereich mit 2 Wohngruppen für verhaltensauffällige demente Menschen, soll bis Anfang Dezember bezugfertig sein. Dort finden dann 20 Menschen für eine bestimmte schwierige Phase ihrer Krankheit das passende Umfeld. Natürlich löst ein bedarfgerechter Bau alleine nicht das Betreuungsproblem dementer Menschen. Deshalb haben wir auch ein Konzept zur Dementenbetreuung entworfen, in dem wichtige Punkte zur Betreuung enthalten sind. Im Konzept finden sind Angaben zu den unterschiedlichen Wohnmöglichkeiten für demente Menschen in unserem Haus. Wir möchten leicht Demente auch weiterhin im Altenheim integrieren und sie erst dann in den Neubau verlegen, wenn sie sich in ihrem bisherigen Umfeld nicht mehr zu Recht finden. Das Konzept sieht auch eine Rückverlegung vom Neubau ins Altenheim oder Pflegeheim vor, immer entsprechend den Bedürfnissen der Bewohner. Damit diese Verlegungen nicht willkürlich erfolgen, wird es stets eine Abklärung zwischen den Pflegeverantwortlichen und dem Vertrauensarzt geben. Dabei hoffen wir auf das Vertrauen der Angehörigen, dass wir stets das Beste für unsere Heimbewohner anstreben. Ein wichtiger Punkt zum Gelingen des Konzeptes ist die Qualifikation und Weiterbildung der Mitarbeiter, doch auch Angehörigen- und Öffentlichkeitsarbeit erhalten dabei eine große Gewichtung.

Das Altenheim St. Pauls hat nun auch ein Pflegeleitbild? Was ist darunter zu verstehen?
Das Pflegeleitbild beschreibt konkret unsere Haltung gegenüber dem alten Menschen, der in unserem Haus wohnt, die verschiedenen Leistungen, die Wichtigkeit der Biografiearbeit, die soziale und medizinische Betreuung, Freizeitbeschäftigungen und die Hauswirtschaftleistungen, aber z.B. auch die Themen wie Freiheit einschränkende Maßnahmen, Sterbebegleitung und Tod. Im Wesentlichen ist das Pflegeleitbild das Folgedokument zum Leitbild, das 2003 veröffentlicht wurde. Einige Punkte des Pflegeleitbildes sind schon fixer Bestandteil unserer Arbeit, andere Punkte sind noch umzusetzen.

Sie haben eingangs den anstehenden Umbau des Altenheims erwähnt? Wann beginnt dieser, wie lange wird er in Anspruch nehmen und was sind die wesentlichen Punkte im Rahmen des Umbaus?
Der Umbau soll im Jänner 2007 beginnen und wird sich über 18 Monate erstrecken. Dies deshalb so lange, weil unsere Bewohner nicht ausgesiedelt werden, sondern nur intern im Haus verlegt werden. Somit kann jeweils nur ein Stockwerk umgebaut werden. Die Umbauarbeiten umfassen die komplette Erneuerung der Nasszellen in den Zimmern, den Einbau einer Sauerstoff- und Vakuumanlage, die Schaffung von Funktions- und Schulungsräumen und die Errichtung einer Pflegeoase. In diesem Zusammenhang ist auch das Brandschutzprojekt anzupassen, obwohl das Altenheim erst vor einigen Jahren an die damals geltenden Bestimmungen angepasst wurde.

Alles in allem kostet das leider eine Menge Geld, doch müssen wir die Vorgaben der Provinz Bozen einhalten. Insgesamt kostet daher nicht der Neubau alleine die immer wieder in Frage gestellte Summe, sondern ein beträchtlicher Teil fällt auch auf den Altbau zurück. Nach Abschluss der Arbeiten hoffen wir, ein Altenheim zu führen, das sowohl den Anforderungen der Heimbewohner als auch jenen der Mitarbeiter entspricht.

Das Interview führte: Edith Dejori

Gemeindeausschuss besichtigt Baustelle...

St. Pauls, 01.01.2006

... und erhält Einblick in das Altenheim St. Pauls

Die Bauarbeiten am Neubau gehen gut voran. Im Herbst 2006 ist die Übersiedelung für 20 Heimbewohner aus dem Altenheim in das neue Gebäude geplant. Auf Einladung der Stiftung besichtigte der Gemeindeausschuss der Gemeinde Eppan den Neubau und erhielt gleichzeitig Informationen zum Geschehen im Alten- und Pflegeheim St. Pauls.

Fast vollzählig war der Gemeindeausschuss der Einladung des Präsidenten Martin Kofler zur Besichtung des Altenheims gefolgt. Auf der Tagesordnung stand eine Einführung in die Organisation des Altenheims, welches sich seit September an einem für alle Bereiche des Hauses gültigem Qualitätsmanagement orientiert. Die letzte Neuerung in diesem Zusammenhang ist die Einführung von Beschwerdeformularen, mit denen die Benutzer Reklamationen und Anregungen an die Verwaltung richten können.
Bei all den Bemühungen, die Altenpflege im Altenheim auszuführen, steht das Wohnen als Kernsaussage im Mittelpunkt der Arbeit. Die Menschen im Altenheim sind daher Bewohner und keine Insassen, wie sie leider noch sehr oft in der Presse und teilweise auch von Politikern genannt werden.

Erstaunt waren der Gemeindeausschuss über die große Anzahl an Mitarbeitern, über die die Pflegedienstleitung Renate Völser Auskunft gab: Den 84 Mitarbeitern, von denen 33 als Teilzeitbeschäftigte arbeiten, stehen 80 Heimbewohnern gegenüber. 8 selbstständige, 11 leicht pflegebedürftige, 10 mittelgradig pflegebedürftige und 51 schwer pflegebedürftige Heimbewohner rechtfertigen diese hohe Mitarbeiteranzahl. Der Großteil der Mitarbeiter kommt aus der Gemeinde Eppan und aus den Gemeinden des Sprengels Überetsch-Unterland, womit das Altenheim ein äußerst interessanter Arbeitgeber ist, stehen den Mitarbeitern doch alle Begünstigungen zu, die eine öffentliche Arbeitsstelle bietet.
Die Leistungen des Altenheims können sich sehen lassen. Mit einem Tagessatz von 49 € wird neben den üblichen Leistungen einer stationären Einrichtung auch Essen auf Rädern, Tagesbetreuung mit Veranstaltungskalender, Friseurdienst, Erhaltungstherapie, Mensadienst für die Mitarbeiter des Sprengels Eppan, Freiwilligenarbeit und Begleitung einer Selbsthilfegruppe angeboten. Auf die Freiwilligenarbeit und Öffentlichkeitsarbeit wird besonderes Augenmerk gelegt: 29 Freiwillige Helfer unterstützen die Mitarbeiter bei ihrer Arbeit und mit der Hilfe der Eppaner Vereine gelingt es immer wieder, Feste und besondere Ereignisse zu organisieren.
Das wohl wichtigste Anliegen für die nächsten Jahre ist der Bau einer geschützten Bereiches für Menschen, die an Demenz erkrankt sind. Rund 50% der Bewohner leiden an dieser Krankheit und im Neubau werden 20 Personen ein Umfeld finden, in dem sie sich sicher und ungehindert bewegen können. Eine großzügig angelegte Rampenanlage, die Dachterrasse und ein geschützter Garten runden die Idee des Neubaus ab, dass Demenzkranke viel Bewegungsraum und Grünflächen benötigen, damit sie ihren Gehdrang oder andere Verhaltensauffälligkeiten ausleben können. Ergänzt wird die zukünftige Betreuung im Neubau durch ein Betreuungskonzept, welches das gesamte Altenheim betrifft und im Sommer dieses Jahres vorgestellt wird.
Beim Rundgang durch den Neubau zeigte sich Sozialassessor Gutgsell erfreut, wie gut die Arbeiten voranschreiten und der Bürgermeister bekräftigte, dass dieses Vorhaben in Hinblick auf die steigende Anzahl an demenzkranken Menschen höchste Priorität für die Gemeinde hat. Anschließend an den Umzug in den Neubau wird das Altenheim an die gesetzlichen Bestimmungen angepasst, womit nicht nur die Lebensqualität der Bewohner verbessert wird, sondern auch eine Arbeitserleichterung für die Mitarbeiter sein wird. Als Besonderheit soll in der Pflegestation eine „Pflegeoase“ eingerichtet werden, in der Menschen in der unmittelbar letzten Phase ihres Lebens Geborgenheit und Pflege finden sollen.

Firstfeier für den Neubau des Altenheims

St. Pauls, 01.01.2006

Gedenken an Arch. Walter Maurmayer

Gemäß einer alten Tradition, die leider immer mehr in Vergessenheit gerät, lud die Altenheimstiftung Ende April zur Firstfeier für den Neubau des Altenheims ein. Der Einladung waren neben den politischen Vertretern viele der am Bau beteiligten Firmen und Techniker gefolgt.

Am Bau der Dementenabteilung sind vor allem einheimische Firmen beteiligt und diesen wurde bei den Ansprachen der Ehrengäste daher auch besonders gedankt, denn die Arbeiten wurden bisher zu aller Zufriedenheit ausgeführt. Landesrat Dr. Richard Theiner betonte, dass dieses Bauvorhaben ein wichtiger Akzent sei, wenn es darum ginge, sich auf zukünftige Betreuungsbedürfnisse der Bevölkerung auszurichten. Vizebürgermeister und Sozialreferent Herr Rudolf Gutgsell hob die Weitsicht der Direktion und des Verwaltungsrates der Altenheimstiftung hervor, die vor 5 Jahren an die Gemeinde heran getreten waren und den Zubau und Umbau des Altenheims anregten. Ohne die finanzielle Unterstützung der Provinz Bozen wäre dieses Bauvorhaben nicht möglich, wobei sich die Gemeinde Eppan mit 40% an den Gesamtkosten beteiligt. Für dieses Entgegenkommen bedankte sich dann auch der Präsident der Altenheimstiftung Herrn Martin Kofler.
Mit einer Gedenkminute wurde dem Projektanten dieses Bauvorhabens gedacht. Arch. Dr. Walter Maurmayr hatte das Projekt von Anfang an mit großer Begeisterung und Einfühlungsvermögen für die Problematik Demenzkranker geplant und begleitet. Mit seinem Fachwissen, seiner Geduld und seiner entgegenkommenden Art trug er wesentlich dazu bei, dass auch für schwierige Fragestellungen Lösungen gefunden wurden. Leider war es ihm nicht möglich, sein Werk zu Ende zu bringen, denn er war eine Woche vor der Firstfeier seinem schweren Leiden erlegen.

Bildbeschreibungen Bildnummer:

Der Neubau von der Seite des Parkplatzes am Dorfende aus gesehen
Landesrat Richard Theiner (rechts) im Gespräch mit dem Verwaltungsrat und Sozialreferent Rudolf Gutgsell (2. von links)
Arch. Walter Maurmayr (Mitte) bei einer seiner letzten Baubegehung am 23.3.2006 mit Präsident Martin Kofler (li) und Arch. Evi Gutweniger (re)
Die tragenden Säulen dieses Bauvorhabens (hintere Reihe von rechts nach links): Arch. Evi Gutweniger und Cornelia Gamper (Studio Comclic); vorne: Arch. Dr. Günther Plaickner (Infoplan) und Mario Sbob (Baufirma Sbop)

Arbeiten am Neubau überschreiten den vorgegebenen Zeitrahmen

St. Pauls, 01.01.2006

Der Neubau mit geschützten Wohnbereichen für schwer verhaltensauffällige demente Mensch, der am 10.6.2005 begonnen wurde, liegt nicht mehr im ursprünglich vorgegebenen Zeitrahmen; dennoch soll der Neubau bis Mitte Dezember 2006 bezogen werden. Sowohl im Innen- als auch im Außenbereich laufen die Arbeiten nun auf Hochtouren

Bereits erfolgte Arbeitsvergaben (Stand 11.05.2006):

  • Baumeister: Sbop Bau GmbH
  • Thermosanitärarbeiten: J. Schmidhammer GmbH
  • Elektroarbeiten: Zöschg Alfred
  • Spenglerarbeiten: Ohnewein GmbH
  • Zimmermannsarbeiten: Zimmerei Antholzer Markus
  • Schlosserarbeiten: Vorhauser Rudi
  • Kalte Böden: Hofer, Fliesen und Böden
  • Brandabschlüsse in Metall: WMK Secur GmhB
  • Außenabschlüsse in Metall: Alessandro Vandelli
  • Aufzüge: Puntolift
  • Malerarbeiten: Christian Thaler
  • Warme Böden: Mayrgündter Bodenbeläge GmbH
  • Bautischler: Rubner Türenwerk AG
  • Beleuchtung: Clic Lichtprogramm
  • Textilien: Schwarz Tendacor; Inama Decor
  • Serienmöbel: Möbel Resch
  • Maßmöbel und Spezialmaßmöbel: Resch Möbel
  • Leitsysteme: Serima Brixen
  • Außengestaltung: Espe Landschaftsarchitekten Sölva und Platter
  • Begrünung: Gärtnerei Spornberger
  • Gartenmöbel: Rauch Möbel, Rottensteiner, Jakob Brunnen
  • TV und Radioanlage: Franceschini Radio
  • Beschattungssysteme: E. Biasi

Baubeginn: 10.06.2005
Geplantes Bauende: Sommer 2008
Bauphasen: Die Bauarbeiten werden in 2 Bauphasen (Bauphase 1 und 2) eingeteilt, um den durchgehenden Betrieb des Altenheimes während des gesamten Neubaues und Umbaues zu gewährleisten.

Bauphase 1: Neubau der Dementenabteilung (20 neue Betten) und dringendste Anpassungen im Bestand.
Bauphase 2: Nach Fertigstellung des Neubaus und Übersiedlung der Bewohner in die neue Abteilung, wird das bestehende Altenheim den heutigen funktionalen Mindesterfordernissen angepasst.

Fertigstellung Bauphase 1 inklusive Einrichtung: Innerhalb 30.11.2006
Bezug des Neubaus: 15.12.2006
Fertigstellung Bauphase 2: Sommer 2008

Brandbekämpfungs- und Evakuierungsübung im Wohn- und Pflegeheim St. Pauls

St. Pauls, 14.11.2017

In angemessenen Zeitabständen üben die MitarbeiterInnen des Wohn- und Pflegeheimes St. Pauls das richtige Verhalten im Brandfall. Dabei ist die Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr von St. Pauls von großer Bedeutung, da sie uns oft im Bereich der Arbeitssicherheit und der Brandschutzprävention unterstützt und

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